Freiwillige Feuerwehr Gosenbach

 

Aktuelles

 

24-Stunden-Übung in Oberschelden

Einsatzreicher Dienst inklusive dreier Heißübungen wurde mit Bravour absolviert.

Der Übungsbeginn für die 21 (zeitweise 23) Jugendfeuerwehrmitglieder war am 1. Juli um 8 Uhr, Übungsende am darauffolgenden Tag um 10 Uhr (inklusive Rückbau und Frühstück). Der Morgen begann mit der Einteilung auf drei Einsatzfahrzeuge und anschließender Stationsausbildung mit Durchsicht der Geräte. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging der erste Notruf ein. Die einzusetzenden Kräfte wurden mittels Alarmgong und einer Durchsage des Einsatzstichwortes informiert. Gemeldet war eine unklare Rauchentwicklung aus dem Gebäude der ehemaligen Autobahnpolizei. Es folgten mehrere kleinere Einsätze, die von den Fahrzeuggruppen getrennt bearbeitet werden konnten. Schließlich wurde nach einer Pause die gesamte Einheit zu einer Einsatzstelle auf einem Waldweg auf der Alm in Gosenbach geschickt. Die Kinder und Jugendlichen konnten ihre Kenntnisse in technischer Hilfe anwenden und unter Leitung der Jugendwarte und -helfer erweitern, um eine eingeklemmte Rettungspuppe zu befreien. In unmittelbarer Nähe dazu waren Löscharbeiten nötig, um einen brennenden Holzstapel in einem Container zu löschen, sowie einen simulierten Übergriff auf das anstehende Waldstück einzudämmen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen- es gab eine leckere ungarische Gulaschsuppe, gingen die Jugendfeuerwehrmitglieder gestärkt in den Nachmittag, der mit einer Personensuche in einem Waldstück in Gosenbach begann. Mehrere vermisste Personen wurden gefunden, am Fundort erstversorgt und wenn nötig mit einer Rettungstrage aus dem Wald geborgen. Nach einer verdienten Pause wurde ein Hüttenbrand auf dem Erfahrungsfeld am Fischbacherberg gemeldet. Das echte Feuer, entfacht in einer Holzhüttenkonstruktion, wurde schnell und präzise unter Kontrolle gebracht. Der Einsatzübung wohnten u.a. der Leiter der Feuerwehr Matthias Ebertz, die Löschzugführer der Züge 9 und 14 Udo Steuber und Kai Schneider, sowie der stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart Jan Weber bei. Wie nach jeder Übung folgte eine Nachbereitung zur Instandsetzung der Einsatzfähigkeit der Fahrzeuge. Gleichzeitig sorgten sich verfügbare Jugendwarte und -helfer um den Grill, um die eingesetzten Kräfte wieder zu stärken. Im weiteren Verlauf des Nachmittags bis frühen Abend standen mehrere verschiedene Einsätze in den Orten der drei Löschgruppen an, die von den Fahrzeuggruppen einzeln abgearbeitet wurden. Darunter fielen Szenarien wie Rauchentwicklung in Garage mit vermisster Person, PKW- und Kellerbrand. Die Zeit zwischen den Einsätzen wurde zum Ausruhen und Einrichten der Schlafräume genutzt.

Bei Einbruch der Dunkelheit war schließlich in Oberschelden auf einer Wiese eine große Holzhütte gemeinsam zu löschen. Diese dritte Heißübung wurde durch die Demonstration einer Fettexplosion bei Eintreffen der Einsatzkräfte abgerundet. Die Einsatzstelle wurde fachmännisch zur Unterstützung der vielen Löschtrupps ausgeleuchtet. Nachlöscharbeiten nahmen den gesamten Abend ein und die Nachbereitung am Gerätehaus Oberschelden dauerte bis in die Nacht, bis nach getaner Arbeit die verdiente Nachtruhe einsetzte. Aufgrund des strammen Programms mit drei Heißübungen am Samstag, wurde der Sonntagmorgen zur Nachbereitung und dem Rückbau der Einrichtungen verwendet.

An dieser Stelle wollen wir der Firma Sita danken, die der Jugendfeuerwehr Siegtal einen mobilen 1t-Container schenkte, der in der 24-Stunden-Übung direkt Verwendung fand. Des Weiteren gilt unser Dank dem Projektleiter Hermann Schmid von „SCHÖNUNDGUT Erfahrungsfeld Fischbacherberg“, der Familie Wender und Neugebauer für die Möglichkeit zur Nutzung ihrer Grundstücke für Übungszwecke, sowie deren Unterstützung. Eine eigens für die Jugendfeuerwehr erworbene Rettungspuppe kam an der 24-Stunden-Übung mehrfach zum Einsatz. Das diesjährige Programm war auf Wunsch der Jugendfeuerwehrmitglieder noch ereignisreicher als die Jahre zuvor gestaltet worden. Die Vielzahl an verschiedenen Einsätze inklusive dreier Heißübungen fand guten Anklang. Bilder zur Übung finden Sie hier





Am Samstag den 19.08.2017 nutzte die Löschgruppe Gosenbach gemeinsam mit Kameraden aus Oberschelden die Gelegenheit im Außengelände des IdF NRW in Münster (ehemals Landesfeuerwehrschule) zu üben. Das Außengelände stand an diesem Wochenende den Feuerwehren des Kreises Siegen-Wittgenstein zur Verfügung. Weitere Einheiten kamen aus den Gemeinden Kreuztal, Erndtebrück und Netphen.

Die Kameradin und Kameraden des Löschzug 9 übten mit den Fahrzeugen ELW Oberschelden, LF 10 Gosenbach und MTF Gosenbach verschiedene Szenarien aus dem Bereich Brandschutz und der Technischen Hilfeleistung, wie z.B. Verkehrsunfall mit verletzten Personen, Person unter PKW, Person droht zu springen, Brand in einem Wohngebäude, Person in Baugrube gestürzt sowie ein Kellerbrand.

Alle beteiligten Kameraden bewerteten den Tag in Münster als einen tollen Tag an dem man technisch und taktisch viel gelernt hat. Bilder finden Sie hier




Siegen, 05.05.2017

Am St. Florianstag (4. Mai) ehrte Bürgermeister Steffen Mues in der Siegerlandhalle 47 Feuerwehrleute für ihre Mitgliedschaft zwischen 25 und 75 Jahren (!) in der Freiwilligen Feuerwehr Siegen und überreichte ihnen Ehrenzeichen und Urkunden. Der Bürgermeister und der zuständige Feuerschutzdezernent und erste Beigeordnete Wolfgang Cavelius dankten den Jubilaren für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz.

Die Gosenbacher Kameraden Willi Braselmann und Harold Solms wurden für 50 Jahre; Benjamin Schneider und Udo Steuber (fehlt auf dem Foto) für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit geehrt.



Siegtal, 21.02.2017

Im Rahmen der diesjährigen Jahresdienstbesprechung der Jugendfeuerwehr (JF) Siegen-Siegtal gab es einiges zu besprechen. Nach der Begrüßung der Jugendlichen, der Löschzugführer Udo Steuber (Zug 9) und Kai Schneider (Zug 14) sowie dem Stadtjugendfeuerwehrwart Sven Böhl, gab der langjährige Jugendfeuerwehrwart Christian Krämer seinen Rücktritt bekannt. Er war bereits zwei Wochen zuvor zum Nachfolger des aktuellen Löschgruppenführers Rainer Hesse der Löschgruppe Gosenbach gewählt worden. Nach insgesamt mehr als 10 Jahren Jugendarbeit, davon ca. 4 Jahre als Leiter, möchte er nun seine ganze Kraft auf die neue Aufgabe innerhalb der Löschgruppe richten und den Platz in der Jugendarbeit freimachen. Bereits im Vorfeld konnten innerhalb der Jugendwarte und Helfer alle Details bezüglich seiner Nachfolge geklärt werden.

Durch den Stadtjugendfeuerwehrwart wurden in Vertretung für den Leiter der Feuerwehr Siegen direkt alle nötigen Entlassungen und Ernennung durchgeführt. Die neue Führung der JF Siegen-Siegtal gliedert sich ab sofort wie folgt, der bisherige Stellvertreter Tobias Schmidt (Gosenbach) wird zum Jugendfeuerwehrwart (JFw) und die Jugendwarthelfer Marcel Wetzel (Oberschelden) und Markus Stähler (Niederschelden) werden Stellvertretende JFw.

Als nächstes wurde der Jahresbericht 2016 verlesen, welcher über alle Aktivitäten im vergangen Jahr berichtete. Die Mitgliederzahl konnte erfreulicherweise trotz 7 Übernahmen in den aktiven Feuerwehrdienst und einem Austritt aus der Jugendfeuerwehr, nochmals um ein Mitglied gesteigert werden. Mit insgesamt 43 Mitgliedern (29 Jungen und 14 Mädchen) wurde in 2017 gestartet, damit zählt die JF Siegen-Siegtal mit zu den stärksten innerhalb der Stadt Siegen.

Im Anschluss daran wurden die jährlich wiederkehren Wahlen für die zu besetzenden Ämter innerhalb der JF durchgeführt. Es galt den Gruppenführer, den Jugendgruppensprecher, den Schriftführer, den Getränkewart sowie die jeweiligen Stellvertreter neu zu besetzten. Im Punkt verschiedenes gab es neben einigen Infos zum Dienstplan, der 24h Übung und der Jahresübung der gesamten JF Siegen, auch Ehrungen einiger JF Mitglieder. So konnte für die 3-jährige Mitgliedschaft eine Urkunde in Bronze an 5 Mitglieder, für 5-jährige Mitgliedschaft eine Urkunde in Silber an 3 Mitglieder und für 7-jährige Mitgliedschaft in Gold an 2 Mitglieder ausgegeben werden. Ebenfalls wurden drei Mitglieder geehrt welche in 2016 an den meisten Diensten anwesend waren.

Doch damit nicht genug, durch den Stadtjugendfeuerwehrwart wurden auch noch die lang ersehnten Jugendfeuerwehr Parka übergeben, welche gerade bei den aktuellen Witterungen den Jugendlichen einen besseren Schutz während der Übungen bieten sollen.

Abschließend wurde stellvertretend für die ganze Gruppe durch den neuen Jfw Tobias Schmidt noch ein Präsentkorb als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit an Christian Krämer übergeben. Dieser bedankte sich herzlich und hatte sich ebenfalls für seinen Abschied etwas einfallen lassen, er lud alle anwesenden zu einem kleinen Snack und Getränken ein. Damit endete die diesjährige Jahresdienstbesprechung in gemütlicher Runde.