Freiwillige Feuerwehr Gosenbach

 

Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr wurde 1975 gegründet. Sie ist auch heute fester Bestandteil der Wehr und sichert den Nachwuchs. Die Jugendfeuerwehr ist die Jugendgruppe der Feuerwehr. So lautet das Formale, aber ganz so trocken sieht es bei uns zum Glück nicht aus. Natürlich machen wir in unseren Diensten feuerwehrtechnische Ausbildung, aber auch Jugendarbeit wie jede andere Jugendgruppe auch, z.B. Spieleabende, Geländespiele, Schwimmen, Zeltlager und vieles mehr. In den Dienststunden, in denen wir feuerwehrtechnische Ausbildung machen, lernt ihr alles, was zur Feuerwehr dazugehört wie Fahrzeugkunde, Gerätekunde, Erste Hilfe und natürlich dürfen die praktischen Übungen bei uns nicht fehlen..

Wenn Du zwischen 10 und 18 Jahren alt bist und Lust bekommen hast mitzumachen..... Wir freuen uns auf Dich. Übrigens : Natürlich können auch Mädchen bei uns mitmachen !!!!!

Näheres gibt es hier.

Jugendfeuerwehrwart: Tobias Schmidt Mail: tobias.schmidt-89@web.de

stellv. Jugendfeuerwehrwarte: Marcel Wetzel und Markus Stähler



24-Stunden-Übung in Oberschelden

Einsatzreicher Dienst inklusive dreier Heißübungen wurde mit Bravour absolviert.

Der Übungsbeginn für die 21 (zeitweise 23) Jugendfeuerwehrmitglieder war am 1. Juli um 8 Uhr, Übungsende am darauffolgenden Tag um 10 Uhr (inklusive Rückbau und Frühstück). Der Morgen begann mit der Einteilung auf drei Einsatzfahrzeuge und anschließender Stationsausbildung mit Durchsicht der Geräte. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging der erste Notruf ein. Die einzusetzenden Kräfte wurden mittels Alarmgong und einer Durchsage des Einsatzstichwortes informiert. Gemeldet war eine unklare Rauchentwicklung aus dem Gebäude der ehemaligen Autobahnpolizei. Es folgten mehrere kleinere Einsätze, die von den Fahrzeuggruppen getrennt bearbeitet werden konnten. Schließlich wurde nach einer Pause die gesamte Einheit zu einer Einsatzstelle auf einem Waldweg auf der Alm in Gosenbach geschickt. Die Kinder und Jugendlichen konnten ihre Kenntnisse in technischer Hilfe anwenden und unter Leitung der Jugendwarte und -helfer erweitern, um eine eingeklemmte Rettungspuppe zu befreien. In unmittelbarer Nähe dazu waren Löscharbeiten nötig, um einen brennenden Holzstapel in einem Container zu löschen, sowie einen simulierten Übergriff auf das anstehende Waldstück einzudämmen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen- es gab eine leckere ungarische Gulaschsuppe, gingen die Jugendfeuerwehrmitglieder gestärkt in den Nachmittag, der mit einer Personensuche in einem Waldstück in Gosenbach begann. Mehrere vermisste Personen wurden gefunden, am Fundort erstversorgt und wenn nötig mit einer Rettungstrage aus dem Wald geborgen. Nach einer verdienten Pause wurde ein Hüttenbrand auf dem Erfahrungsfeld am Fischbacherberg gemeldet. Das echte Feuer, entfacht in einer Holzhüttenkonstruktion, wurde schnell und präzise unter Kontrolle gebracht. Der Einsatzübung wohnten u.a. der Leiter der Feuerwehr Matthias Ebertz, die Löschzugführer der Züge 9 und 14 Udo Steuber und Kai Schneider, sowie der stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart Jan Weber bei. Wie nach jeder Übung folgte eine Nachbereitung zur Instandsetzung der Einsatzfähigkeit der Fahrzeuge. Gleichzeitig sorgten sich verfügbare Jugendwarte und -helfer um den Grill, um die eingesetzten Kräfte wieder zu stärken. Im weiteren Verlauf des Nachmittags bis frühen Abend standen mehrere verschiedene Einsätze in den Orten der drei Löschgruppen an, die von den Fahrzeuggruppen einzeln abgearbeitet wurden. Darunter fielen Szenarien wie Rauchentwicklung in Garage mit vermisster Person, PKW- und Kellerbrand. Die Zeit zwischen den Einsätzen wurde zum Ausruhen und Einrichten der Schlafräume genutzt.

Bei Einbruch der Dunkelheit war schließlich in Oberschelden auf einer Wiese eine große Holzhütte gemeinsam zu löschen. Diese dritte Heißübung wurde durch die Demonstration einer Fettexplosion bei Eintreffen der Einsatzkräfte abgerundet. Die Einsatzstelle wurde fachmännisch zur Unterstützung der vielen Löschtrupps ausgeleuchtet. Nachlöscharbeiten nahmen den gesamten Abend ein und die Nachbereitung am Gerätehaus Oberschelden dauerte bis in die Nacht, bis nach getaner Arbeit die verdiente Nachtruhe einsetzte. Aufgrund des strammen Programms mit drei Heißübungen am Samstag, wurde der Sonntagmorgen zur Nachbereitung und dem Rückbau der Einrichtungen verwendet.

An dieser Stelle wollen wir der Firma Sita danken, die der Jugendfeuerwehr Siegtal einen mobilen 1t-Container schenkte, der in der 24-Stunden-Übung direkt Verwendung fand. Des Weiteren gilt unser Dank dem Projektleiter Hermann Schmid von „SCHÖNUNDGUT Erfahrungsfeld Fischbacherberg“, der Familie Wender und Neugebauer für die Möglichkeit zur Nutzung ihrer Grundstücke für Übungszwecke, sowie deren Unterstützung. Eine eigens für die Jugendfeuerwehr erworbene Rettungspuppe kam an der 24-Stunden-Übung mehrfach zum Einsatz. Das diesjährige Programm war auf Wunsch der Jugendfeuerwehrmitglieder noch ereignisreicher als die Jahre zuvor gestaltet worden. Die Vielzahl an verschiedenen Einsätze inklusive dreier Heißübungen fand guten Anklang.